Adventskonzert – Märchenerzählungen
Sonntag 29.11.2026, 17 Uhr, St. Martha-Kirche
Königstrasse 79, 90402 Nürnberg

DANIELA KOCH , Flöte
Daniela Koch zählt zu den profiliertesten Flötistinnen ihrer Generation. Bereits mit 16 Jahren begann sie ihr reguläres Studium bei Prof. Michael Martin Kofler an der Universität Mozarteum Salzburg und machte sich rasch durch internationale Wettbewerbserfolge einen Namen: Sie gewann den 1. Preis bei Concertino Praga (2008), den 1. Preis beim Kobe International Flute Competition (2009) sowie den 2. Preis und einen Sonderpreis beim Internationalen ARD-Musikwettbewerb in München.
Als gefragte Solistin trat sie mit Orchestern auf wie der Camerata Salzburg, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Brucknerorchester Linz, dem Tonkünstlerorchester Niederösterreich dem Konzerthausorchester Berlin oder den Bamberger Symphonikern. Dabei arbeitete sie mit Dirigenten wie Kent Nagano, John Storgårds, Jonathan Nott und Andrés Orozco-Estrada. Ein besonderes Highlight war im Februar 2024 die deutsche Erstaufführung des Flötenkonzerts “Ceremony” von Toshio Hosokawa mit den Bamberger Symphonikern unter der Leitung von Kent Nagano.
Ihre Kammermusikprojekte führten sie zu den renommiertesten Festivals (Lucerne Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Rheingau Musik Festival, dem Schleswig-Holstein Musik Festival und vielen weiteren). Eine besondere Aufnahme entstand in Zusammenarbeit mit Daniel Hope und Deutsche Grammophon: Friedrich der Große Musik aus Sanssouci.
Mit nur 21 Jahren erreichte Daniela Koch die Position als Soloflötistin bei den Bamberger Symphonikern. Zusätzlich ist sie als engagierte Pädagogin tätig und hatte viele Jahre Lehraufträge an der Hochschule für Musik Nürnberg und der Folkwang Universität der Künste Essen inne. Sie ist Mitglied des Monet Bläserquintetts und ist regelmäßig als Jurorin bei internationalen Wettbewerben gefragt – wie zuletzt beim ARD-Musikwettbewerb 2024.
WOLFRAM HAUSER , Viola
Wolfram Hauser begann seine musikalische Laufbahn mit
dem ersten Violinunterricht bei Ulrich Edelmann. Seine
Leidenschaft für Musik führte ihn früh zum Studium der
Violine als Jungstudent bei Prof. Ingolf Turban. Zusätzlich
widmete e r sich der Bratsche und studierte bei Prof. Andra
Darzins sowie Simon Rowland-Jones. Zur weiteren
Vertiefung seines Könnens besuchte er Meisterkurse bei
namhaften Musikern wie Prof. Wolfram Christ, Prof. Barbara
Westphal und Kim Kashkashian.
Seine künstlerische Laufbahn umfasst sowohl solistische
Auftritte als auch intensive Kammermusiktätigkeit. Als Solist
trat e r mit den Jenaer Philharmonikern auf und war bei
renommierten Festivals wie den Festspielen Mecklenburg-
Vorpommern und dem Oberstdorfer Musiksommer z u hören.
Dabei musizierte er u. a . mit Ingo Goritzki, Martin Fröst und
Lisa Batiashvili.
Für seine herausragenden Leistungen wurde Wolfram Hauser
mit dem Preis der „Primrose International Viola Competition"
ausgezeichnet und erhielt ein Stipendium der
Orchesterakademie des Symphonieorchesters des
Bayerischen Rundfunks. Seit September 2011 ist er festes
Mitglied der Bamberger Symphoniker. Darüber hinaus war er
als Solobratscher u . a. bei den Bamberger Symphonikern,
dem Gürzenich-Orchester Köln und der NDR
Radiophilharmonie zu hören.
MICHAEL SCHÖCH , Klavier
Michael Schöch ist einer der wenigen Musiker, die das Klavier- wie auch das Orgelrepertoire in gleichem Umfang auf höchstem Niveau beherrschen. Seit seinem 1. Preis beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD im Fach Orgel, einer Auszeichnung, die zum ersten Mal seit 40 Jahren wieder vergeben wurde, konzertierte er in bedeutenden Sälen (Wiener Konzerthaus, Wiener Musikverein, Leipziger Gewandhaus, Philharmonie im Gasteig München, Münchener Herkulessaal, Semperoper Dresden, Berliner Philharmonie) und Kirchen (u.a. die Dome von Riga, Passau, Merseburg, Mainz und Speyer) sowie mit renommierten Orchestern (u.a. Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Stuttgarter Kammerorchester, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin). Zahlreiche CD-Aufnahmen (OehmsClassics, MDG, Naxos) dokumentieren sein Schaffen.
Seit 2015 ist er Professor für Orgel am Tiroler Landeskonservatorium in Innsbruck und seit 2024 künstlerischer Leiter des Internationalen Paul-Hofhaimer-Wettbewerbs Innsbruck.

Robert Schumann (1810–1856)
Märchenerzählungen op. 132 für Klarinette (bearb. Flöte), Viola, Klavier
Lebhaft, nicht zu schnell
Lebhaft und sehr markiert
Ruhiges Tempo mit zartem Ausdruck
Lebhaft und sehr markiert
Carl Reinecke (1824–1910)
Undine Sonate op. 167 für Flöte und Klavier
Allegro
Intermezzo. Allegretto vivace - piu lento, quasi andante
Andante tranquillo
Finale. Allegro molto agitato ed appassionato, quasi presto
Jaques Ibert (1890-1962)
Deux Interludes für Flöte, Violine (bearb. Viola) und Klavier
Andante espressivo
Allegro vivo
Pause
Johann Nepumuk Hummel (1778-1837)
Trio op. 78; für Flöte, Cello (bearb. Viola) und Klavier
Adagio
Variationen und Rondo über “Schöne Minka”
Robert Schumann (1810-1856)
Märchenbilder op.114 für Viola und Klavier
Nicht schnell
Lebhaft
Rasch
Langsam, mit melancholischem Ausdruck
Paul Juon (1872-1940)
Trio Miniaturen für Violine (bearb. Flöte), Cello (bearb. Viola) und Klavier
Reverie
Humoreske
Elegie
Danse phantastique
DANIELA KOCH , Flöte
WOLFRAM HAUSER , Viola
MICHAEL SCHÖCH , Klavier
mit anschließender Adventsfeier
