Mozart -  als Wanderer in die Zukunft

 

 
 
„Dann wandelt er aus Freundes Hand vergnügt
und froh ins bessere Land“
Sarastro
 
Sehr geehrte Mitglieder, liebe Freunde des Mozartvereins 1829,
 
in unserem diesjährigen Programm wollen wir die Themen Migration und Flucht von verschiedenen Seiten beleuchten. Auch zu Mozarts Zeiten waren diese Sujets hochaktuell. Mehrmals in der Geschichte standen Türken vor den Toren Wiens. Die zweite Türkenbelagerung (1683) war zu Mozart Lebzeiten knapp 100 Jahre her. Angst und Aggression Fremdenge genüber waren allgegenwärtig. Mozart nimmt in seiner „Entführung aus dem Serail“ konkret Stellung zum osmanichen Reich. Mozart selbst bean d sich zeit seines Lebens auf  der Flucht:

 Vor dem Salzburger Erzbischof, vor Gläubigern in Wien und auch vor sich selbst:

Quasi ein Wanderer ins Ungewisse. Wir freuen uns, Ihnen neben Werken von Mozart auch die „Geschichte des Soldaten“ von Igor Strawinsky und einen Duoabend "Der letzte Gruß aus einer besseren Welt" präsentieren zu können.

Beide Konzerte beinhalten auch die Programmatik „Flucht und Migration“.
Bei zwei Veranstaltungen werden wir Ihnen geflüchtete Künstler aus Syrien und Cuba vorstellen, die in einem „Vorkonzert“ (halbe Stunde vor dem eigentlichen Beginn) Einblick in ihr musikalisches Können geben.
Neben unseren Konzerten können wir Ihnen wieder den Kammermusikwettbewerb in Kooperation mit der Hochschule für Musik Nürnberg sowie einen Mozartabend des Collegium musicum Pommersfelden auf Schloss Weissenstein bieten. In der Hoffnung Sie erneut zahlreich bei unseren Konzerten begrüßen zu können, bin ich mit besten musikalischen Grüßen,

 

 

Ihr Vorsitzender

Prof. Wolfgang Manz